Alta

Gestern war kein Internet zur Verfügung und auch jetzt sind wir kurz an der Tankstelle und laden nur den Artikel von gestern hoch.

Nach einer hervorragenden Nacht in unserer hervorragenden „Notunterkunft“ trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück und einer kleinen „Lagebesprechung“ zu mittlerweile gewohnt früher Stunde.

Am heutigen Tag vergrößerte sich unsere Gruppen um eine weitere Person, die wir am Tag zuvor vor der nicht mehr existenten Jugendherberge kennengerlernt hatten. Tobias, ein Student aus Dresden der per Anhalter auf dem Weg zum Nordkap ist, schloss sich unserer Gruppe für einen Tag an nachdem wir ihm anboten ihn mitfahren zu lassen.

Unser erster Stop war der Polar Zoo um endlich einen lebendigen Elch zu sehen. Nach
umgerechnet 20 Euro Eintritt bezahlen mussten sahen wir Hausschweine, Gänse, Elche, Bären, Wölfe uvm. Wir stellten fest, dass Elche keine Bananen und Gurken fressen, sich aber streicheln lassen, ganz weich sind und das Geweih behaart ist. Und einer unserer Teilnehmer fand unter erheblichem Körpereinsatz und leicht unfreiwillig herraus wie sie doch auch Ihren Besuchern Aufmerksamkeit schenken, die sie sonst so beharrlich ignorieren.
Am Bärenappartment traf unser Cessybärs seine Familie und knutsche keinen Elch sondern den Bären.
Wir fuhren ganz gemütlich unsere 80km/h, nutzten die Kurven aus und erschraken, denn plötzlich tauchten Rentiere vor uns auf u.a. ein Albino. Nachdem die Herden sich nach Hupen über die Straße bewegten ging unser Weg weiter zu unserem letzten Punkt vor dem Nordkap, Alta. Hier angekommen, bezogen wir unsere 4er Zimmer, gingen Einkaufen, fuhren Tanken und besuchten ein Restaurant in dem wir Rentier gegessen haben. Wie es schmeckt? Naja, geht leicht in Richtung Wild aber ganz mild im Geschmack. Kurz, die 25Euro für das Essen haben sich gelohnt, wann werden wir wieder Rentier essen? Wir beschlossen aber das wir nächste Woche mehr kochen werden. Beim Verlassen des Restaurants kamen wieder diese Autotouristen… aber das sind wir auf unserem Weg zum Kap gewöhnt.


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